Xena
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März 2013
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Hallo zusammen,
ich habe 2 Chinchillas: 1 10jähriges Weibchen, das ich im Alter von 3 Jahren bekam und 1 5jähriges kastriertes Männchen, dass ich Mitte März aus dem Tierheim bekam, nachdem der vorherige Partner meines Weibchens (auch kastriertes Männchen) im Alter von 15 Jahren am 26.01.13 verstarb.
Beide leben in einer Voliere mit den Maßen 1,70 m Höhe, 1,70 m Länge und 80 cm Tiefe.
Das Männchen war bereits einmal unkastriert vermittelt worden, kam aber zurück, da es angeblich seinen Partner (unkastriertes Männchen) getötet hatte, danach erst wurde es im Tierheim kastriert, um bessere Vermittlungschancen zu haben. Bei mir stellt es sich eher unterwürfig und ängstlich dar.
Ich habe bereits 2 Vergesellschaftungsversuche mit den beiden hinter mir.
Den ersten Versuch startete ich 2 Wochen, nachdem ich das Männchen (Fips) aus dem Tierheim holte. Die 2 Wochen bis dahin lebten beide Tiere in der genannten Voliere, die sich senkrecht abtrennen lässt, sodass sie sich riechen, aber nicht sehen konnten.
Nach den 2 Wochen entfernte ich an einem Vormittag die Trennung und beobachtete die Zusammenführung. Beide Tiere waren neugierig aufeinander, Fips ist etwas scheuer als das Weibchen Xena. Nach ca 2 Stunden saßen sie bereits nebeneinander in einem Häuschen und putzten sich gegenseitig. Harmonie, die ca 2 Wochen dauerte. Da begann eines Abends Xena plötzlich, Fips zu jagen. Nach einigen Stunden, in denen ich sehen konnte, dass sich die Lage nicht entspannt, trennte ich den Käfig wieder und jeder bekam sein Abteil, wie gehabt.
Ich nahm Kontakt zu einem Züchter in der Nähe auf, nach dessen Tips ich nun erneut eine Vergesellschaftung durchführte. Dazu tauschte ich bei den getrennten Tieren täglich das Sandbad, damit sie immer den Geruch des anderen in der Nase hatten, außerdem wurden auch häufig die Abteile getauscht, sodass der eine im Abteil des anderen saß. Nach 4 Wochen traute ich mich dann an den zweiten Versuch: ich besorgte mir einen Transportkorb, der nicht zu groß war, und setzte beide Tiere morgens am 03.05.13 hier zusammen rein und ab ging es ins Auto, in dem sie 1,5 Stunden herumgefahren wurden.
Keinerlei Aggression, eher Verwirrung, nach 20 Minuten Fahrt nach gemeinsames Einschlafen, aneinandergekuschelt. Nach der Fahrt setzte ich die beiden um in einen Kaninchenkäfig, 1m Länge, 50 cm Breite, ca 50 cm Höhe. Hier bekamen Sie Sandbad, Fressen, Trinken und Heu und verbrachten den Rest des Tages sowie die anschließende Nacht dort. Wieder alles friedlich. In der Zwischenzeit wurde die alte Voliere mit Essigwasser abgewaschen und komplett neu eingerichtet mit neuen Sitzbrettern. Hier zogen beide nun am 2. Tag morgens ein. Alles friedlich, sie erkundeten gemeinsam und schliefen auch immer gemeinsam aneinandergekuschelt. Gestern abend nun begann Xena wieder, Fips zu jagen. Der Züchter hatte mir empfohlen, beide Tiere dann wieder in einen kleineren Käfig zu setzen. Dies tat ich dann auch sofort, nachdem das Jagen begann (ca. 1.30 Uhr morgens), denn Fips hatte große Angst und wollte dringend aus dem Käfig.
Ich nahm eine mittelgroße Transportbox, für kleine Hunde, in die ich beide packte, mit Fressen und Trinken, dann ging es zu mir ins Schlafzimmer, wo ich die beiden auf mein Bett stellte und beobachtete. Keinerlei Aggression mehr, Verwirrung und Ausbruchsversuche aus der Box, bis Müdigkeit eintrat und beide aneinandergekuschelt einschliefen, ca um 5 Uhr morgens.
Um 10 Uhr heute morgen habe ich beide wieder in die Voliere gesetzt, bisher alles friedlich, sie haben sich gegenseitig ausgiebig geputzt und schlafen derzeit beieinander.
Ich habe Angst, dass diese Streitereien wiederkehren, deren Anlass ich nicht kenne (kein Vollmond momentan, aber vielleicht kommt Xena gerade in Hitze, würde von der Zeit her passen, sie war vor 4 Wochen zuletzt hitzig.
Wer hat hier eine Idee für mich? Es ist immer nur Fell geflogen, keine Bisse, aber Fips ist sehr ängstlich, wenn sie ihn jagt.
Danke für Eure Hilfe!!
Xena
Heuwühler
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